Viele Hausbesitzer betrachten Malerprojekte als eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, ihr Zuhause aufzuwerten, doch Profis sehen immer wieder dieselben Fehler, die zu Enttäuschungen führen. Von Garagen bis hin zu Metalloberflächen können unsachgemäße Vorbereitung, eine schlechte Farbauswahl oder sogar das Streichen, wenn eine andere Lösung besser geeignet ist, den ganzen Aufwand zunichte machen. Hier finden Sie eine Aufschlüsselung der häufigsten Malbedauern und wie Sie sie vermeiden können.
Die Garage: Ein Rezept für Bedauern
Garagen sind häufig die Ursache für fehlgeschlagene Heimwerkerarbeiten. Der Fehler besteht nicht nur darin, dass die Leute sie malen, sondern darin, wie. Standard-Innenlackierung ist für die rauen Bedingungen in einer Garage nicht geeignet: Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und die Einwirkung von Fahrzeugdämpfen beschleunigen den Lackabbau. Laut Alan Bernau Jr., Inhaber von Alan’s Factory Outlet, sind Abblättern, Flecken und Abnutzung bei der Verwendung der falschen Materialien unvermeidlich.
Dies ist wichtig, da es sich bei Garagen um stark genutzte Räume handelt, bei denen die Haltbarkeit von entscheidender Bedeutung ist. Die Wahl der falschen Farbe bedeutet später mehr Arbeit und möglicherweise eine schlechter aussehende Oberfläche als zuvor.
Verzinktes Metall und glatte Oberflächen: Haftung ist der Schlüssel
Das Lackieren von verzinktem Metall – häufig bei Garagentoren, Regalen und Rahmen – ist ein weiterer häufiger Grund für Frustration. Verzinktes Metall widersteht dem Anhaften von Farbe, sofern es nicht ordnungsgemäß vorbereitet wird. Bill Nishanian, Inhaber von Nash Painting, erklärt, dass Schleifen und Grundieren unerlässlich sind, um der Farbe Halt zu geben. Ohne diesen Schritt blättert der Lack schnell ab.
Auch ölverschmutzte oder silikonversiegelte Oberflächen stellen das gleiche Problem dar; Farbe bleibt ohne gründliche Reinigung und Grundierung einfach nicht haften.
Jenseits der Oberfläche: Häufige Malfehler
DIY-Fehler beschränken sich nicht nur auf das, was gemalt wird. Profis sehen immer wieder Fehler bei der Farbauswahl und -vorbereitung.
Dunkle und matte Oberflächen: Die Realität stimmt nicht mit den Fotos überein
Während dunkle oder matte Lackierungen online zwar ansprechend aussehen, enttäuschen sie in der Praxis oft. Matte Oberflächen zeigen jeden Fleck, jede Schramme und jeden Fingerabdruck, was sie für stark frequentierte Bereiche unpraktisch macht. Tiefe, dunkle Farben absorbieren Wärme, was Türen beschädigen und mit der Zeit zum Abblättern der Farbe führen kann.
Die richtige Vorbereitung überspringen: Der schnellste Weg zum Scheitern
Der sicherste Weg, eine Lackierung zu bereuen, ist eine unzureichende Vorbereitung. In Werkstätten sammeln sich Fett und Rückstände von Fahrzeugen und Geräten an, und wenn die Oberflächen nicht gründlich gereinigt und grundiert werden, ist ein Lackschaden fast sicher. Selbst moderne, verträglichere Farben halten ohne eine ordnungsgemäße Grundierung auf rohem Holz oder glatten Oberflächen nicht stand.
Malen, wenn es nicht getan werden sollte: Ist Farbe wirklich die Antwort?
Manchmal ist Malen nicht die richtige Lösung. Bernau empfiehlt Hausbesitzern zu prüfen, ob das Versiegeln, Erneuern oder Ersetzen einer Oberfläche wirksamer ist als das Überstreichen von Problemen. Ein weiterer Fehler ist das Lackieren beweglicher Teile wie Türscharniere. Reibung führt dazu, dass sich die Farbe ablöst oder die Funktion beeinträchtigt wird.
„Es kommt oft vor, dass eine Wand oder ein Boden versiegelt, erneuert oder ersetzt werden muss, anstatt gestrichen zu werden.“ – Alan Bernau Jr.
Fazit: Auch wenn Malen ein zufriedenstellendes DIY-Projekt sein kann, erfordert die Vermeidung dieser häufigen Fallstricke sorgfältige Planung, richtige Vorbereitung und realistische Erwartungen. Wenn Sie die richtige Farbe für die Umgebung auswählen und sich die Zeit nehmen, die Oberflächen richtig vorzubereiten, sparen Sie auf lange Sicht Zeit, Geld und Frustration.


























