Anime-Serien können in vielerlei Hinsicht hinter den Erwartungen zurückbleiben, vom schwachen Drehbuch bis hin zu verschwendeten Konzepten. Während viele Shows unterhaltsam sind, sind die Fans bei anderen wegen schlecht umgesetzter Prämissen, inkonsistentem Tempo oder frustrierenden Charakterentscheidungen frustriert.
Was macht einen Anime „schlecht“?
Fans beurteilen Anime anhand mehrerer Kernelemente: Animationsqualität, Sprachausgabe, Kohärenz der Geschichte und Charakterentwicklung. Ein guter Start garantiert keinen Erfolg; Manche Serien verschwenden ihr Potenzial durch überstürzte Handlung, unlogische Wendungen oder oberflächlichen Schreibstil.
Bemerkenswerte Enttäuschungen
Mehrere Serien tauchen häufig in Diskussionen über enttäuschende Animes auf.
„Hand Shakers“ : Die Serie ist berüchtigt für ihre chaotischen CGI-Bilder und verwirrenden Actionsequenzen, deren Anschauen viele Zuschauer als körperlich anstrengend bezeichnen. Die übertriebene Präsentation überfordert jede erzählerische Kohärenz.
„Future Diary“ : Trotz einer faszinierenden Prämisse leidet die Serie unter einer inkonsistenten Umsetzung. Die Hauptfigur, Yukiteru Amano, wird oft als schwach und frustrierend kritisiert, während die Handlung den Schockwert über eine sinnvolle Entwicklung stellt.
„Highschool DxD“ : Bei diesem Harem-Anime steht Fan-Service über Substanz. Kritiker verweisen auf die oberflächliche Schreibweise, sich wiederholende Episoden und eindimensionale Charaktere als Hauptmängel. Während einige es humorvoll finden, tun andere es als oberflächlich ab.
„Heat Guy J“ : Der Anime kämpft mit langsamem Tempo, flacher Sprachausgabe und einer Handlung, die ihrer Science-Fiction-Kriegsprämisse nie ganz gerecht wird. Sogar Fans geben zu, dass die Handlung ihr Potenzial nicht ausschöpft.
„One Punch Man“ Staffel 2 : Die zweite Staffel ist ein Paradebeispiel für verschwendetes Potenzial. Verglichen mit der hervorragenden Animation und Komödie der ersten Staffel zeichnet sich die Folge durch schlechte Animationen, schwächere Kampfszenen und ein ungleichmäßiges Tempo aus, was viele Zuschauer enttäuschte.
Shows, die das Ende vermasselt haben
Sogar von der Kritik gefeierte Serien können im Spätstadium ins Stolpern geraten.
„Death Note“ : Während die erste Hälfte weithin gelobt wird, wird die zweite Staffel oft dafür kritisiert, dass sie den Fokus verliert, unlogische Charakterentscheidungen trifft und es nicht schafft, die Spannung aufrechtzuerhalten. Die neuen Antagonisten Near und Mello werden oft als L unterlegen angesehen, was die Wirkung der Serie schmälert.
„Code Geass“ : Die zweite Hälfte dieser Serie führt überstürzte Wendungen in der Handlung und einen inkonsistenten Schreibstil ein, der seine früheren Stärken untergräbt. Die Erzählung opfert die Logik zugunsten des Schockeffekts und frustriert die Zuschauer, die das straff geplante Drama der ersten Staffel genossen haben.
Spaltende Titel
Einige Animes polarisieren das Publikum und haben neben lautstarken Kritikern auch eine starke Fangemeinde.
„Gurren Lagann“ : Während viele seinen übertriebenen Stil und seine emotionale Tiefe loben, lassen andere den Film aufgrund der lauten Präsentation und der übertriebenen Charaktere vorzeitig fallen.
„Assassination Classroom“ : Die Serie spaltet das Publikum mit ihren Tonverschiebungen, dem ungleichmäßigen Tempo und der überfüllten Besetzung. Manche finden es inkonsistent und haben Schwierigkeiten, sich entweder auf Comedy- oder Thriller-Elemente festzulegen.
Warum diese Fehler wichtig sind
Diese Beispiele verdeutlichen ein häufiges Problem in Animes: unerfülltes Potenzial. Ob durch schlechte Ausführung, überstürztes Geschichtenerzählen oder inkonsistentes Schreiben – diese Serien dienen als warnende Geschichten. Sie zeigen, dass eine starke Prämisse allein nicht ausreicht, um den Erfolg zu garantieren.
Letztendlich kann ein enttäuschender Anime für die Zuschauer ein frustrierendes Erlebnis sein. Diese Shows erinnern uns daran, dass selbst die vielversprechendsten Serien scheitern können, wenn die Umsetzung nicht mit den Ambitionen übereinstimmt.
